Vanessa Hafenbrädl

Videokunst

In meinen Videos bringe ich organische Elemente in Verbindung mit Mystischem und projiziere auf verschiedene Materialien und Ober- flächen, gemäß der sich durch alle Arbeiten ziehenden Philosophie » panta rhei « (Alles fließt). Ich stelle dem Betrachter Bilder im Kontext zur Verfügung, mit denen er sich seine eigene Geschichte erzählen kann. Die Bilder und daraus resultierenden eigenen Geschichten und Gedankenwelten werden von allen gerne gesehen und angenommen. Die gesamten Bilder meiner Arbeiten werden selbst produziert und aufgenommen, es wird kein Stockmaterial oder reine Animation ver- wendet. Aufgeführt wurden die Videomappings weltweit, von Neu- seeland bis Island, aber auch auf Genius Loci » Der Geist des Ortes « in Weimar, Projekt » Erlinde « (Wettbewerbsgewinnerin 2016).

» Es wirkte erhellend auf eigene Weise, indem es den Geist des Ortes (genius loci) stets im Blick hatte, ohne ihn platt zu bedienen. Neue Welten taten sich auf. › Wir wollen ‹, so die Künstlerin Vanessa Hafen- brädl am Premierenabend, › durch maximale Ästhetik Sichtweisen ändern. ‹ Das gelang, alles in allem, im Weltkulturerbe Ilmpark. Es gelang nicht nur am großen Stern, für den Hafenbrädl die wesens-veränderte Illusion › Erlinde ‹ erfand. Dort aber besonders. Nicht
an einer Fassade, aber auf drei Wasserschildern, wie sie Feuerwehren aufbauen, um angrenzende Häuser bei Bränden zu schützen, ver- mischte sie verschiedene Geschlechter, Tiere, Pflanzen zu irrlichtern-den Gestalten im Ilmwasser. Das kulminierte im Tanz einer Erlkönigin (Maribel Dente), deren Körper in einer Röhre aus Licht und Nebel pulsiert, als gebäre sie ein ganzes Universum. « (Pressestimme der Thüringer Allgemeine zu meiner Arbeit bei Genius Loci in Weimar)